Konzert I – Samstag, 30. Mai 2026
Wieskirche – 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 40 in g-moll
Samuel Barber
Adagio for Strings
Ludwig van Beethoven
Messe in C-Dur für Orchester, Chor und Solisten
Ausführende:
Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters
Gemischter Chor im Pfaffenwinkel
Solisten des Opernstudios München:
Nontobeko Bhengu, Sopran
Lucy Altus, Mezzo
Samuel Stopford, Tenor
Armand Rabot, Bariton
Dirigent: Anton Ludwig Pfell
Konzert II – Sonntag, 05. Juli 2026
Wieskirche – 19.30 Uhr
Michael Haydn
Requiem in c-moll
Franz Schubert
Große C-Dur Sinfonie
Ausführende:
Mitglieder der Münchner Philharmoniker
Gemischter Chor im Pfaffenwinkel
Solisten des Opernstudios München:
Elene Gvritishvili, Sopran
Meg Brilleslyper, Mezzo
Michael Butler, Tenor
Daniel Vening, Bass
Dirigent: Anton Ludwig Pfell
Konzerte III und IV
Samstag/Sonntag, 5./6. Dezember 2026
Wieskirche – 16.00 Uhr
Festliche Musik zum Advent
Ausführende:
Gesangs – und Instrumentalgruppen aus der Region:
SAMSTAG, 5. Dezember 2026
Niedersonthofener Jodlergruppe
Gemischter Chor im Pfaffenwinkel
Pfaffenwinkler Geigenmusi
Wieser Blechbläserensemble
Anna Bednarek, Orgel
Fabian Eglhofer, Steierische Harmonika
SONNTAG, 6. Dezember 2026
Jodlergruppe Nesselwang
Gemischter Chor im Pfaffenwinkel
Pfaffenwinkler Geigenmusi
Wieser Blechbläserensemble
Anna Bednarek, Orgel
Fabian Eglhofer, Steierische Harmonika
Advent:
Advent kommt vom lateinischen Wort „adventus“ und bedeutet
„Ankunft“. Der Advent verweist auf die Ankunft Jesu Christi, also die Menschwerdung Gottes auf Erden, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern. Verbunden mit der erwarteten Geburt des Heilands ist unter Christen der Glaube an Erlösung und Vergebung der Sünden. Dementsprechend genießt die Adventszeit bis heute den wunderbaren Charakter der Nächstenliebe, Vergebung und Großzügigkeit.
Ursprünglich wurde die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten mit Fasten und Buße durchgeführt. Deshalb war der Advent eine sog. „geschlossene Zeit“, in der weder getanzt noch gefeiert werden durfte. Im Laufe der Jahrhunderte jedoch gewann das weihnachtlich-freudige Ankunftsmotiv Gottes auf Erden immer größeren Einfluss. Im katholischen Kirchenrecht wird das Fasten im Advent seit 1917 nicht mehr gefordert, sondern es steht das Gebet im Mittelpunkt. In dieser Hinsicht gilt der Advent als eine Zeit besonderer Andacht und innerer Einkehr.
Nachweisbar ist die Adventszeit seit Ende des 4. Jahrhunderts in Frankreich und Spanien und dauerte als Bußzeit vor Weihnachten 40 Tage – genau wie die Fastenzeit vor Ostern. Papst Gregor (540 – 604) wollte diese Zeit verkürzen und legte die Zahl der Adventssonntage von sechs auf vier fest.
Die Tradition des Adventssingens:
Das Singen und Musizieren gehörte früher bei vielen Familien auf dem Land zum Jahreskreis, insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit, wenn die Arbeit auf den Äckern und Feldern ruhte. Aus diesem Musizieren im familiären Kreis heraus in die Öffentlichkeit trat das Adventssingen aber erst nach Ende des zweiten Weltkriegs. In Salzburg lud Tobi Reiser 1946 Freunde und Weggefährten zu einem adventlichen Musizieren und Singen ein. Das gleiche tat der bayerische Volksliedersammler Kiem Pauli ebenfalls 1946 im damals kriegszerstörten München bei einem ersten Adventssingen mit einigen Gesangsgruppen in der Universität. Mit vertrauten Liedern und Klängen wollten die Musiker etwas Wärme und Zuversicht in die Zeit nach dem schrecklichen Krieg bringen. Seit dem hat sich das öffentliche Adventssingen immer weiter verbreitet und gehört mittlerweile für viele Menschen zum gelebten Brauchtum in der Weihnachtszeit.